Staatliches Gutachten zur digitalen Barrierefreiheit
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Nutzbarkeit mit unterschiedlichen Behinderungen
Blindheit Mit Hindernissen nutzbar
Screenreader-Nutzung ist grundsätzlich möglich, aber lange Alternativtexte, fehlertolerante Formularrückmeldungen und HTML-Syntaxfehler beeinträchtigen Orientierung und Effizienz deutlich.
Sehbehinderung Mit Hindernissen nutzbar
Kontrastarme Fokusindikatoren, Probleme bei Textabständen und Textgrafiken erschweren Navigation und individuelle Vergrößerung, lassen die Seite aber noch nutzbar erscheinen.
Hörbehinderung Fast barrierefrei
Die festgestellten Mängel betreffen überwiegend visuelle und strukturbezogene Aspekte, so dass gehörlose Menschen mit guter Lesekompetenz die Inhalte weitgehend ohne Einschränkungen nutzen können.
Motorische Behinderung Weitgehend zugänglich
Tastaturnutzung ist prinzipiell möglich, jedoch erschweren schwache Fokusanzeige und HTML-Syntaxfehler die sichere Orientierung bei reiner Tastaturbedienung.
Lernbehinderung Mit Hindernissen nutzbar
Unklare Fehlermeldungen, sensorische Hinweise wie „unten“ und Probleme bei Lesbarkeit (Textabstände, Textgrafiken) können Verständnis und Aufgabenbearbeitung merklich erschweren.
Neurodivergenz Mit Hindernissen nutzbar
Schwache visuelle Führung, textlastige Alternativtexte und wenig robuste Fehlerrückmeldungen können Orientierung und Aufgabenfokus beeinträchtigen, bleiben aber grundsätzlich handhabbar.
Hinweis: Diese Zusammenfassung mit generativer KI basiert auf den Informationen aus diesem Gutachten. Künstliche Intelligenz kann Inhalte nicht automatisch barrierefrei machen oder Prüfungen durchführen. Behinderungen sind komplex und mehrschichtig, weshalb diese Analysen nicht zutreffen müssen.
Technische Umgebung
- OS
- Windows 10 Enterprise (Version 1909)
- Browser
- Firefox (Version 89.0)
- Screenreader
- NVDA (Version 2020.4)
- Auflösung
- 1920×1080
- Tools
- Colour Contrast Analyser (Version 3.1.2), PDF Accessibility Checker 3 (Version 3.0.7.0)
-
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Prüfkriterien
Nicht bestanden
| Kriterium | Status | Notizen |
|---|---|---|
|
4.9.3.3.1
Fehlerkennzeichnung
|
nicht bestanden | Implementieren Sie browserunabhängige, an den fehlerhaften Feldern fixierte Fehlermeldungen, die sichtbar bleiben und beim Verlassen nicht verschwinden, um blinde und sehbehinderte Nutzer bei unvollständigen Pflichtfeldern zu unterstützen. |
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4.9.4.1.1
Syntaxanalyse
|
nicht bestanden | Beheben Sie die vom W3C-Checker dokumentierten HTML-Syntaxfehler auf allen geprüften Seiten, um Assistenztechnologien eine verlässliche Struktur zu liefern. |
Im Wesentlichen bestanden
| Kriterium | Status | Notizen |
|---|---|---|
|
4.9.1.1.1.a
Alternativtexte für Bedienelemente
|
im Wesentlichen bestanden | Kürzen Sie die Alternativtexte der verlinkten Grafiken auf den für blinde Nutzer relevanten Zielinhalt, z. B. „Covid-19: die Erkrankung in der Übersicht“, statt ausführlicher Bildbeschreibungen. |
|
4.9.1.3.3
Sensorische Eigenschaften
|
im Wesentlichen bestanden | Vermeiden Sie Verweise, die allein über Positionen oder Farben verständlich sind (z. B. „unten“), und beschreiben Sie stattdessen den konkreten Linktext oder Kontext. |
|
4.9.1.4.5
Bilder von Text
|
im Wesentlichen bestanden | Ersetzen Sie Schriftgrafiken, die zugleich als Überschriften dienen, durch maschinenlesbaren Text, damit Nutzerschriftarten und -größen angepasst werden können. |
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4.9.1.4.12
Textabstand
|
im Wesentlichen bestanden | Stellen Sie sicher, dass die vorgesehene Vergrößerung der Zeilen- und Wortabstände in allen Bereichen lesbar bleibt, etwa im großen Einstiegsbild der Startseite. |
|
4.9.2.4.7
Fokus sichtbar
|
im Wesentlichen bestanden | Erhöhen Sie den Kontrast der Fokusindikatoren (mindestens 3:1) auch im Chrome, damit fehlsichtige Nutzer die aktuelle Position sicher erkennen. |
|
5.1
Erklärung zur Barrierefreiheit
|
im Wesentlichen bestanden | Ergänzen Sie die Erklärung zur Barrierefreiheit um eine Auflistung der noch nicht vollständig barrierefreien Inhalte mit den Gründen, damit die Pflicht zur Transparenz erfüllt wird. |
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