Gutachten
Wieso nutzt ihr KI, um Gutachten zusammenzufassen?
Wir lehnen die KI-Nutzung grundsätzlich ab, wegen geringer personeller und finanzieller Ressourcen können wir uns gerade aber keine manuelle redaktionelle Aufbereitung leisten. Das Informationsinteresse der Allgemeinheit überwiegt für uns aktuell, insbesondere weil über diese Daten bisher sehr wenig berichtet und gesprochen wurde.
Wir haben lange überlegt, wie wir die Inhalte der Gutachten für ein größtmögliches Publikum und für Laien zugänglich machen, und zwar so, dass sie auf dieser Grundlage gut handeln können. Die Prüfberichte sind sehr technisch formuliert und enthalten Begriffe, mit denen hauptsächlich Web-Programmierer*innen etwas anfangen können.
Schlussendlich haben wir uns dazu entschieden, wegen des enormen Aufwands einzelne hilfreiche Informationen per generativer KI, sogenannten Large Languge Models, aus den Gutachten zu extrahieren und aufzubereiten. Das sind die Nutzbarkeitsvermutung nach Behinderungsgruppen und die spezifischen Barrieren, die zusammen dabei helfen, zu beurteilen, was für Menschen mit Behinderung tatsächlich funktioniert und wo es Probleme gibt. Diese können problemlos als Entscheidungsgrundlage für Verbesserungen herangezogen werden.
Wir prüfen die Ergebnisse regelmäßig und haben bisher überwiegend gute Erfahrungen mit dem Umschreiben von bereits bekannten, technischen Informationen per KI in eine andere, einfachere Form gemacht. Wir nutzen KI nicht, um neue Inhalte zu erstellen oder Prüfungen durchzuführen.
Wenn du die KI-generierten Zusammenfassungen nicht sehen möchtest, kannst du auf der Gutachten-Detailseite einfach auf „Prüf-Ergebnisse“ wechseln. Dein Browser merkt sich das und zeigt dir künftig sofort die richtigen Informationen.
Da es sich bei generativer KI um eine Technologie mit enormen gesellschaftlichen und ökologischen Implikationen insbesondere für Menschen mit Behinderung handelt, die wir ablehnen, wollen wir diese Zusammenfassungen mittelfristig durch redaktionell aufbereitete Übersichten ersetzen. Dafür fehlt es uns derzeit leider an personellen Ressourcen und der dafür notwendigen Finanzierung. Wir hoffen, in der Zwischenzeit einen halbwegs akzeptablen Mittelweg gefunden zu haben.
Wir rufen die Prüforganisationen dazu auf, ähnliche Informationen in ihre Gutachten aufzunehmen und sie durch die Prüfer*in selbst bestätigen zu lassen. Sie sind für die bearbeitenden Stellen sehr hilfreich. Dieses Feedback erreicht uns immer wieder.