Staatliches Gutachten zur digitalen Barrierefreiheit

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Dieses Gutachten ist wahrscheinlich veraltet. Ein Neueres vom 15.03.2024 ist verfügbar.

Nutzbarkeit mit unterschiedlichen Behinderungen

Blindheit Mit Hindernissen nutzbar

Mehrere fehlende oder unpräzise Alternativtexte, unklare Semantik, fehlerhafte ARIA-Rollen, nicht zugängliche Videos und teilweise nicht nutzbare Formulare behindern Screenreader-Nutzer erheblich, auch wenn Grundfunktionen erreichbar sind.

Sehbehinderung Kaum nutzbar

Schlechte Text- und Linkkontraste, unzureichende nicht-Text-Kontraste, Probleme bei Reflow/Zoom, fehlende Übernahme von Nutzerfarben und schwache Fokusanzeige schränken die Nutzung für sehbehinderte Menschen stark ein.

Hörbehinderung Weitgehend zugänglich

Gebärdensprache und Unterlagen sind grundsätzlich vorhanden, aber fehlende Audiodeskription betrifft vor allem blinde Nutzer; gehörlose Personen sind vor allem von eventuellen fehlenden Untertiteln oder unvollständigen Gebärdeninhalten moderat betroffen.

Motorische Behinderung Kaum nutzbar

Unvollständige Tastaturbedienbarkeit, fehlende ESC-Schließung, Fokusprobleme und nicht klar sichtbare Fokusmarkierungen erschweren die Nutzung für Menschen ohne Maus oder mit eingeschränkter Feinmotorik stark.

Lernbehinderung Mit Hindernissen nutzbar

Leichte Sprache und relativ klare Grundstruktur helfen, aber fehlerhafte Formulardarstellung, unklare Fehlermeldungen, fehlende zusätzliche Navigationswege und inkonsistente Semantik können Orientierung und Fehlerkorrektur erschweren.

Neurodivergenz Mit Hindernissen nutzbar

Leichte Sprache unterstützt, jedoch führen Fokus-Sprünge, offene Menüs ohne klare Steuerung, nur ein Zugangsweg zur Information und semantische Unsauberkeiten zu erhöhter kognitiver Belastung und möglicher Überforderung.

Veränderung

Aktuell angezeigt
14 gefundene Barrieren
6,6/10 Ø Schwere
8 gefundene Barrieren -6 zur vorherigen Prüfung
6,8/10 Ø Schwere +0,2 zur vorherigen Prüfung

Dokumentierte Barrieren

  • Inhalte brechen bei Zoom und kleinem Bildschirm um

    Bei hoher Vergrößerung und auf schmalen Ansichten werden Inhalte abgeschnitten oder überlagert. Betroffen sind laut Prüfdaten unter anderem Datenschutz- und Psychotherapie-Bereiche.

    Auswirkung: Ich kann Inhalte nicht vollständig lesen oder bedienen, wenn ich zoome oder ein kleines Display nutze. Das kann einzelne Seiten praktisch unbrauchbar machen.

  • Nicht nutzbare Cookie- und Video-Bedienelemente per Tastatur

    Einige Schaltflächen, darunter Video-Steuerungen und Cookie-Optionen, lassen sich nicht vollständig mit der Tastatur bedienen. Dadurch fehlen wichtige Funktionen für Menschen, die keine Maus nutzen können.

    Auswirkung: Ich kann Einstellungen oder Medien nicht zuverlässig bedienen und komme an diese Inhalte nicht heran. Das kann mich daran hindern, die Seite überhaupt sinnvoll zu nutzen.

  • Videos ohne ausreichende Audiodeskription

    Mehrere Videos enthalten visuelle Informationen, die nicht in Ton oder Text ausreichend vermittelt werden. Für blinde Nutzende bleiben damit wichtige Inhalte verborgen.

    Auswirkung: Ich verpasse wesentliche Informationen aus dem Video, obwohl sie für das Verständnis wichtig sind. Dadurch kann ich Inhalte nicht vollständig erfassen.

  • Fokus ist nicht gut sichtbar und schwer steuerbar

    Mehrere Links und Schaltflächen zeigen keinen klaren Fokusrahmen, und ein Sprunglink verschiebt nur den sichtbaren Bereich statt den Tastaturfokus. Zusätzlich bleibt ein geöffnetes Navigationsmenü problematisch offen und lässt sich nicht sauber per ESC schließen.

    Auswirkung: Ich verliere als Tastatur-Nutzer leicht die Orientierung und weiß nicht, wo ich mich gerade befinde. Das kann mich in der Navigation festsetzen oder an der Bedienung hindern.

  • PDF-Dokument nicht barrierefrei strukturiert

    Ein bereitgestelltes PDF ist nicht getaggt und enthält keine zugängliche Struktur für Überschriften und Inhalte. Damit ist das Dokument für Screenreader nur eingeschränkt nutzbar.

    Auswirkung: Ich kann das Dokument nicht sinnvoll strukturieren oder schnell erfassen. Wichtige Informationen aus dem PDF bleiben mir dadurch unter Umständen verborgen.

  • Formulare ohne hilfreiche Autoausfüllung und mit unklaren Fehlermeldungen

    Formularfelder haben keine passenden autocomplete-Attribute und Fehler werden nur allgemein bzw. farblich angezeigt. Einzelne fehlerhafte Felder sind nicht klar benannt oder mit der Meldung verknüpft.

    Auswirkung: Ich muss mehr selbst eingeben und mache leichter Fehler, die ich nicht sofort erkenne. Das kann einen wichtigen Kontakt- oder Anmeldeprozess deutlich erschweren.

  • Links nur über Farbe erkennbar und teils zu schwacher Kontrast

    Fließtextlinks sind teilweise nur farblich hervorgehoben und haben einen sehr schwachen Kontrast. Für Menschen mit Sehschwäche sind sie dadurch schwer oder gar nicht als Links erkennbar.

    Auswirkung: Ich erkenne nicht sicher, was klickbar ist, und übersehe wichtige Weiterleitungen. Das kann mich davon abhalten, relevante Informationen oder Formulare zu erreichen.

  • Aufklappbereiche und Dialoge sind semantisch falsch umgesetzt

    Dialogfenster haben keine klare Dialog-Rolle und keine sinnvolle Beschriftung, und Aufklappbereiche nutzen ARIA-Angaben, die nicht zum tatsächlichen Verhalten passen. Assistive Technologien können diese Elemente dadurch falsch interpretieren.

    Auswirkung: Ich verstehe nicht zuverlässig, ob ein Bereich ein Dialog, ein Aufklapper oder etwas anderes ist. Das macht die Bedienung verwirrend und kann mich in einem falschen Bedienzustand festhalten.

  • Unklare Orientierung durch fehlende oder unpräzise Alternativtexte

    Mehrere Grafiken und Icons haben keine hilfreichen Alternativtexte oder werden nur mit technischen bzw. zu allgemeinen Bezeichnungen vorgelesen. Besonders Logo-, Cookie- und Social-Elemente sind dadurch für Screenreader-Nutzende schwer einzuordnen.

    Auswirkung: Ich verstehe nicht sicher, was ein Bild oder Symbol bedeutet und wohin ein Link führt. Dadurch verliere ich Orientierung und brauche deutlich länger, um die richtige Stelle zu finden.

  • Strukturelle Probleme bei Überschriften und Inhaltsgliederung

    Einige sichtbare Überschriften sind nicht semantisch als Überschriften ausgezeichnet oder auf falschen Ebenen angeordnet. Dadurch wird die Inhaltsstruktur für assistive Technologien unklar.

    Auswirkung: Ich kann mir die Seite nicht gut gliedern und springe schlechter zwischen Themen. Das macht das Verstehen und Navigieren anstrengender.

  • Tabellen in der Datenschutzerklärung nicht korrekt ausgezeichnet

    Spaltenüberschriften sind in einer Tabelle nicht als Überschriften markiert. Der Bezug zwischen Spalten und Datenzellen ist dadurch für Screenreader nicht verlässlich erkennbar.

    Auswirkung: Ich kann tabellarische Informationen nicht sicher zuordnen und lese Zusammenhänge eventuell falsch. Gerade bei rechtlichen oder datenschutzbezogenen Angaben erschwert das das Verständnis deutlich.

  • Zu schwache Sichtbarkeit von Bedienelementen und Zuständen

    Rahmen, Schaltflächen und andere Zustände heben sich teilweise nur sehr schwach vom Hintergrund ab. Dadurch sind wichtige Bedienelemente nicht zuverlässig erkennbar.

    Auswirkung: Ich sehe nicht klar, was aktiv, auswählbar oder fokussiert ist. Das erschwert die Bedienung und erhöht die Fehlergefahr.

  • Nur ein Zugangsweg zur Information

    Laut Prüfdaten gibt es keine ausreichende alternative Zugriffsmöglichkeit wie Suche oder Sitemap. Inhalte sind damit im Wesentlichen nur über das Navigationsmenü erreichbar.

    Auswirkung: Ich brauche unter Umständen länger, um ein bestimmtes Thema zu finden, oder ich finde es gar nicht. Das macht die Nutzung unnötig umständlich.

  • Fremdsprachige Abschnitte werden nicht korrekt als Sprache markiert

    Englischsprachige Textteile sind nicht mit passenden Sprachangaben versehen. Screenreader können diese Passagen daher mit falscher Aussprache vorlesen.

    Auswirkung: Ich verstehe einzelne Inhalte schlechter oder gar nicht, obwohl sie wichtig sein können. Das stört den Lesefluss und kann Informationen verfälschen.

Hinweis: Diese Zusammenfassung mit generativer KI basiert auf den Informationen aus diesem Gutachten. Künstliche Intelligenz kann Inhalte nicht automatisch barrierefrei machen oder Prüfungen durchführen. Behinderungen sind komplex und mehrschichtig, weshalb diese Analysen nicht zutreffen müssen.

Technische Umgebung

OS
Windows 11 (Version 23H2)
Browser
Firefox (Version 124.0.1), Chrome (Version 122.06)
Screenreader
NVDA (Version 2023.3.4)
Auflösung
1920 × 1080
Tools
Colour Contrast Analyser (Version 3.4.2), PDF Accessibility Checker 2024 (Version 21.1.0.0)

Veränderung nach WCAG-Kriterien

15.03.2024 eingehende Überwachung Gutachten ansehen
9 nicht bestanden 1 weitgehend 13 bestanden
13.03.2024 eingehende Überwachung
angezeigtes 24 nicht bestanden 13 weitgehend 2 bestanden
Vergleich der Prüfergebnisse nach Prüfungsdatum und Prüfart
Prüfungsdatum Prüfart Abweichende Prüfart Nicht bestanden Im Wesentlichen bestanden Bestanden
15.03.2024 eingehende Überwachung Nein 9 1 13
13.03.2024 eingehende Überwachung Nein 24 13 2

Prüfkriterien

Nicht bestanden

Kriterium Status Notizen
4.9.1.1.1.a
Alternativtexte für Bedienelemente
nicht bestanden Mehrere grafische Symbole im Fußbereich besitzen kein alt-Attribut, es werden stattdessen Dateinamen vorgelesen; bei Social-Icons sollten beschreibende Alternativtexte hinterlegt werden.
4.9.1.1.1.a
Alternativtexte für Bedienelemente
nicht bestanden Bedienelemente (z. B. Close-Icon) übertragen ihre Funktion allein visuell; ein aria-label oder vergleichbarer Alternativtext muss ergänzt werden.
4.9.1.1.1.b
Alternativtexte für Grafiken und Objekte
nicht bestanden Das grafische Cookie-Bedienelement weist nur „KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung“ als alt-Text auf; der Kontext (Patientenservice) ist nicht ersichtlich und muss nachgebessert werden.
4.9.1.1.1.c
Leere alt-Attribute für Layoutgrafiken
nicht bestanden Viele dekorative Icons verfügen über „Icon“ oder inhaltsleere Texte, statt eines leeren alt-Attributs; der Screenreader liest sonst unnötige Inhalte vor.
4.9.1.2.5
Audiodeskription (aufgezeichnet)
nicht bestanden Videos auf mehreren Seiten enthalten visuelle Informationen ohne Audiodeskription, die blinden Nutzern nicht zugänglich sind.
4.9.1.3.1.a
HTML-Strukturelemente für Überschriften
nicht bestanden Visuell erkennbare Überschriften (z. B. auf Patienten-Navi/Psychotherapie) sind weder mit h-Tags noch mit äquivalentem Markup ausgezeichnet, sodass Screenreader den Inhalt nicht richtig gliedern können.
4.9.1.3.1.e
Datentabellen richtig aufgebaut
nicht bestanden Spaltenüberschriften in der Datenschutzerklärung sind nicht als <th> ausgezeichnet, wodurch der Bezug zu den Datenzellen unklar bleibt.
4.9.1.3.1.h
Beschriftung von Formularelementen programmatisch ermittelbar
nicht bestanden Formularfelder nutzen keine autocomplete-Attribute; Eingabehilfen können dadurch nicht programmatisch erkennen, welche Daten erwartet werden.
4.9.1.4.1
Benutzung von Farbe
nicht bestanden Fließtextlinks sind lediglich farblich hervorgehoben; ohne zusätzliche Kennzeichnung und bei einem Kontrast von 1,6:1 bleiben sie für fehlsichtige Nutzer unsichtbar.
4.9.1.4.3
Kontrast (Minimum)
nicht bestanden Textfarben (z. B. Startseite 2,8:1, Kontakt 3,7:1) liegen unter 4,5:1; insbesondere aktive Zustände und Fließtexte müssen kontrastreich genug sein.
4.9.1.4.10
Automatischer Umbruch (Reflow)
nicht bestanden Bei 320 CSS-Pixeln und 400 % Zoom werden Inhalte abgeschnitten/überlagert (Datenschutz, Psychotherapie); die Layouts müssen responsive umgesetzt werden.
4.9.1.4.11
Nicht-Text-Kontrast
nicht bestanden Ausgegraute Formularrahmen (Cookie-Einstellungen) heben sich nur mit 1,6:1 vom Hintergrund ab; Bedienelemente mit Zuständen benötigen mindestens 3:1 Kontrast.
4.9.2.1.1
Tastatur
nicht bestanden Grafische Video-Steuerelemente und Cookie-Konfigurationsschaltflächen sind nicht tastaturbedienbar; Nutzer ohne Maus können diese Bereiche nicht nutzen.
4.9.2.4.1
Blöcke überspringen
nicht bestanden Der Sprunglink „Link nach oben“ bewegt nur den Bildschirmausschnitt, der Tastaturfokus wandert weiter; der Fokus muss auf den Link gesetzt und dort gehalten werden.
4.9.2.4.3
Fokus-Reihenfolge
nicht bestanden Offene Navigation bleibt auf Desktop und mobil offen, Fokus springt zurück und kann nicht mit ESC geschlossen werden; der Fokus muss im geöffneten Bereich verbleiben bis Schließung.
4.9.2.4.5
Verschiedene Möglichkeiten
nicht bestanden Es existiert nur ein Zugangsweg über das Navigationsmenü; mindestens eine zusätzliche Methode (Sitemap, Suche) ist umzusetzen.
4.9.2.4.7
Fokus sichtbar
nicht bestanden Einige Links und Schaltflächen (z. B. Hauptnavigation, Fußbereich) zeigen keinen deutlich wahrnehmbaren Fokusrahmen, andere überlagern den Fokusrahmen; ein konsistenter, gut erkennbarer Fokusstil ist erforderlich.
4.9.3.1.2
Sprache von Teilen
nicht bestanden Englischsprachige Abschnitte (Patienten-Navi, Datenschutz) fehlen die lang-Attribute; die Sprache ist für Screenreader unbestimmt.
4.9.3.3.1
Fehlerkennzeichnung
nicht bestanden Formularfehlermeldung beschränkt sich auf eine allgemeine Meldung; Fehlerfelder werden nur farblich markiert und nicht individuell benannt und verknüpft.
4.9.4.1.1
Syntaxanalyse
nicht bestanden W3C-Validator weist auf multiple HTML-Syntaxfehler hin; ein valider Quelltext ist notwendig für assistive Technologien.
4.9.4.1.2
Name, Rolle, Wert
nicht bestanden Dialogfenster besitzen keine role="dialog" und bekommen keine beschrifteten Namen; Aufklappbereiche nutzen tablist-Attribute ohne tatsächlichen Tab-Verhalten, was Screenreader-Verwirrung verursacht.
4.9.6
Konformitätsanforderungen der WCAG
nicht bestanden Die geprüften Seiten erfüllen nicht alle WCAG 2.1 A/AA-Anforderungen (siehe 4.9.1–4.9.4); die Konformitätsbedingungen und ergänzenden Kriterien sind daher nicht erfüllt.
4.12.1.2
Barrierefreie Dokumentation
nicht bestanden Die Erklärung zur Barrierefreiheit weist nicht alle im Prüfbericht genannten nicht barrierefreien Inhalte auf und gibt keine vollständige Alternative an.
5.1
Technische Dokumentprüfung
nicht bestanden Das PDF „Was tun bei psychischen Belastungen?“ besitzt keine Tags und ist strukturell unzugänglich; Überschriften werden nicht als solche erkannt.

Im Wesentlichen bestanden

Kriterium Status Notizen
4.5.2
Aktivierung von Barrierefreiheitsfunktionen
im Wesentlichen bestanden Die Funktion für Leichte Sprache/Gebärdensprache ist verfügbar, doch der Linktext wiederholt sich, wodurch die Bedeutung für Screenreader unklar bleibt; vergleichbare Bedienelemente sollten eindeutige Namen erhalten.
4.9.1.1.1.a
Alternativtexte für Bedienelemente
im Wesentlichen bestanden Das Startseitenlogo besitzt nur „Header Logo“ als Alternativtext; der Linkziel-Bezug fehlt, was blinden Nutzern die Orientierung erschwert.
4.9.1.1.1.a
Alternativtexte für Bedienelemente
im Wesentlichen bestanden Die Verlinkung zur KBV wird nur als „KBV Logo“ benannt; der linkbezogene Inhalt sollte formuliert werden, etwa „zur Kassenärztlichen Bundesvereinigung“.
4.9.1.2.3
Audiodeskription oder Medienalternative (aufgezeichnet)
im Wesentlichen bestanden Ein Video zeigt eingeblendete Informationen, die weder anhörbar noch im Text enthalten sind; die vorgesehene Volltextalternative übermittelt diesen Inhalt nicht, wodurch blinde Nutzer ausgeschlossen bleiben.
4.9.1.3.1.a
HTML-Strukturelemente für Überschriften
im Wesentlichen bestanden Inhaltlich eigenständige Überschriften werden als untergeordnete Ebenen dargestellt oder gar nicht ausgezeichnet; die hierarchische Struktur muss semantisch korrekt wiedergegeben werden.
4.9.1.3.1.d
Inhalte gegliedert
im Wesentlichen bestanden Absätze werden mit <br><br> statt p-Tags gebaut; Screenreader melden Zwischenräume als „leer“, daher sollten Absätze semantisch elementiert und optische Abstände per CSS gesteuert werden.
4.9.2.4.1
Blöcke überspringen
im Wesentlichen bestanden Nav-Elemente fehlen programmgesteuerte Bezeichnungen, wodurch Screenreader nicht eindeutig zwischen Metanavigation, Seitenpfad und Hauptnavigation unterscheiden können; aria-labels sind nachzutragen.
4.9.2.5.3
Beschriftung (Label) im Namen
im Wesentlichen bestanden Das Header-Logo-Element verwendet nur „Header Logo“ als Name, was Spracheingabe-Nutzer nicht eindeutig interpretieren können; der sichtbare Text muss Bestandteil des zugänglichen Namens sein.
4.9.3.3.2
Beschriftungen (Labels) oder Anweisungen
im Wesentlichen bestanden Die Bedeutung des Sternchens für Pflichtfelder befindet sich am Ende des Kontaktformulars; sehbehinderte Nutzer müssen die gesamte Seite lesen, bevor sie die Kennzeichnung verstehen.
4.11.7
Benutzerpräferenzen
im Wesentlichen bestanden Browser-Einstellungen (eigene Schriftgröße, Farben) werden nicht übernommen, sodass sehbehinderte Anwender von festgelegten Schriftgrößen bzw. Farbkontrasten abweichen würden.
4.11.7
Benutzerpräferenzen
im Wesentlichen bestanden Unter den benutzerdefinierten Farben werden fehlerhafte Felder nur farblich gekennzeichnet, wodurch die Statusinformation verloren geht; auch hier sind zusätzliche Meldungen und Kennzeichnungen erforderlich.
5.2
Erklärung zur Barrierefreiheit
im Wesentlichen bestanden Die vorhandene Erklärung benennt nicht vollständig die nicht barrierefreien Inhalte und verknüpft nicht korrekt mit elektronischer Kontaktaufnahme.
5.5
Erläuterungen in Gebärdensprache
im Wesentlichen bestanden Gebärdensprachvideos fehlen Hinweise auf weitere Inhalte und zentrale Botschaften der Erklärung zur Barrierefreiheit; zusätzlich sind Anforderungen der BITV2.0 Anlage 2 umzusetzen.

Bestanden

Kriterium Status Notizen
5.3
Feedback-Mechanismus
bestanden Feedback-Mechanismus ist vorhanden und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben.
5.4
Erläuterungen in Leichter Sprache
bestanden Leichte Sprache ist vorhanden und entspricht den Anforderungen.

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